Still Alice
Drama / 8. Oktober 2018

Still Alice ist ein Roman von Lisa Genova, welcher 2014 erschienen ist. Es handelt von Alice, eine 50-jährige Professorin, die sich vor allem mit der Sprache beschäftigt. Bei ihr wurde Alzheimer diagnostiziert. Es ist ein Buch voller Gefühle. Es wird aus der Sicht von Alice erzählt, die eine Gefühlsachterbahn durchlebt. Sie vergisst, sie verlegt, sie hat Gefühlsausbrüche und lebt zum Teil schon in der Vergangenheit. Typische Symptome für eine Demenz Krankheit. Wenn man sich in die Hauptprotagonistin hineinversetzt, empfindet man vor allem eins: Mitleid. Die Geschichte hat kein Happy-End. Doch der Familienzusammenhalt ist sehr present , auch wenn Alice am Ende nicht mehr weiß, wer ihre Kinder sind. Alice ist eine starke Frau, auch wenn die Demenz-Erkrankung immer mehr in den Vordergrund rückt. Die Geschichte ist sehr emotional und regt zum Nachdenken an. Die Autorin hat hiermit eine faszinierende Geschichte erschaffen, die sich auch sehr real anfühlt. Wer sich gerne in andere Personen hineinversetzt, ist bei diesem Buch gut aufgehoben. Die Geschichte ist  nicht langatmig und lebt auch nicht von so vielen Details, was in dem Fall sogar gut ist. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, weswegen man schnell durch den Inhalt kommt.

The brightest stars – attracted
Romance / 4. Oktober 2018

„The brightest stars“ ist die neue Romanreihe von der erfolgreichen „After“-Autorin Anna Todd. Der erste Teil ist am 10. September 2018 im Heyne-Verlag erschienen. Mit nur 352 Seiten ist dieses Buch aber deutlich kürzer als ihre Vorgänger. In dieser Serie geht es um Karina und Kael. In den ersten zwei Kapiteln sind wir in der Gegenwart. Die Stimmung ist irgendwie drückend, sodass man neugierig ist, was zwischen den zwei Charakteren passiert ist. Und so werden wir in die Vergangenheit zurückgesetzt, als sich die beiden kennengelernt haben. Das macht natürlich sehr neugierig, aber der Verlauf der Geschichte ist sehr ernüchternd. Während die After-Reihe von detailreichen Beschreibungen gelebt hat und man sich somit schnell ein Bild machen konnte, wie ein Charakter aussieht, was er liebt, wie er drauf ist, … ist es bei der neuen Reihe anders. Irgendwie klatscht Anna Todd nur ein paar Details hin, die irgendwie lieblos klingen und dadurch auch nicht den Charme aufgreifen können, den sie mit den Charakteren der vorherigen Buchreihe erreicht hat. Hier und da gab es dann ein paar Momente, wo man tatsächlich denken könnte, okay, da geht es mal richtig los, aber sobald dieser Moment gekommen war, war er auch schon wieder weg. Auch…